Als ich am Morgen aufwachte freute ich mich ziemlich. Ich marschierte in die Küche und mixte das Pflaumenpüree. Kaum war ich fertig flog die Schüssel auf den Boden. Ich kratzte schnell alles vom Boden damit meine Mutter es nicht sehen konnte. Die Katzen sahen es und scheuten sich nicht zu probieren. Auch ich probierte, aber natürlich nicht vom Boden. Danach gab es Frühstück.
Ich fühlte mich ziemlich clever, weil ich diesmal schon um 10 Uhr anfing das Gemüse zu schneiden. Ich briet das Fleisch, nahm es aus der Pfanne und gab das Gemüse in eben diese. Zu dem Gemüse fügte ich Zucker hinzu. Er schmolz relativ schnell, es roch aber beinahe noch schneller ziemlich verbrannt. Dummerweise habe ich eine 2. Herdplatte angemacht. Auf dieser stand das Plastikgefäss, in welchem der Zucker war. Ich schaltete den Herd aus und kochte kur weiter, da das hinzufügen der Miso Paste (Sojabrei) dem Pflaumenpüree und dem Reisweinessig eine Schlüsselstelle war. Das schwere dabei war, die Verschiedenen Konsistenzen in der Pfanne zu mischen, ohne zu viel Reisweinessig zu verdampfen. Es gelang mir eigentlich gut. Die als nächstes musste ich alle anderen Zutaten zusammen mit dem stinkenden, braunen Brei in einen grossen Topf geben.

Auch das Fleisch fand seinen Weg hinein. Leider musste dieser Topf auf genau die Platte, auf welcher ziemlich viel geschmolzenes Plastik war. Es kostete mich wertvolle Zeit, um das Plastik der Zuckerschüssel vom Herd zu kriegen. Danach kam ein grosser Fehler. Ich dachte, dass ich viel zu früh fertig werden würde und machte eine 2 Stündige Pause.
Nach der Pause bereitete ich den Teig zu. Zuvor stellte ich den Topf mit dem Fleisch auf den Herd, das Fleisch musste 2 Stunden in der Sauce köcheln. Zurück zum Teig: Ich veränderte das Rezept vom letzten Mal nach Gefühl. Ich gab weniger Fett hinein. Zudem benutzte ich normale Hefe. Während der Teig aufging, ging ich zu meinen Grosseltern.
Wieder zu Hause dämpfte ich die Mantous. Wie man das macht, habe ich im Blog: «Hallo, wie geht’s denn so?» bereits beschrieben.
Nach Ablauf der 2 Stunden war das die Sauce rund um das Fleisch noch nicht genügend dick, also wartete ich noch eine Stunde. Die Zeit konnte ich allerdings zum Schneiden der Toppings nutzen.
Um Ungefähr 7 Uhr war dann alles Angerichtet und der Gaumenschmaus konnte beginnen.

Quellen:
- Pork Belly Buns | The Noshery
- Eigene Bilder