Guten Tag
Selbstgemachtes Bild aus Hongkong, auch hier gab es Bāos.
Ich werde hier unter dem Namen
„Kevinthechefkoch“ schreiben, da ich meinen richtigen Namen gerne
geheim halten würde. Ein kleiner Tipp, er beginnt mit T und endet mit obias.
Spass beiseite. Ich werde in den kommenden Wochen ein asiatisches Gericht
namens „Bāozi“ zubereiten. Auf dieses Gericht gestossen bin ich
während eines Zwischenstopps auf einer Australienreise mit meiner Familie. In
Singapur wurde es auf einem grossen Streetfoodmarket verkauft. Eigentlich
bestellte ich es damals unabsichtlich. Ich biss skeptisch in das weiche Gebäck
und wurde überrascht. Der Teig war sehr luftig und süss. Die Füllung war salzig
und leicht scharf. Erst als ich reingebissen habe, habe ich überhaupt
realisiert, dass das Gebäck eine Füllung enthielt. Am letzten Tag in Singapur
ging ich abends zu dem Stand zurück und fragte nach dem Rezept. Leider
verstanden die Leute nicht wirklich Englisch. Vielleicht wollten sie mir dieses
Rezept auch einfach nicht aushändigen. Ich war mir auch nicht ganz sicher, ob
ich wissen wollte, welches Fleisch verarbeitet wurde:).
Jedenfalls wollte ich, als ich wieder zuhause war, dieses Ding nachkochen.
Leider fehlte mir die Motivation, da ich damals keine Ahnung hatte wie diese
Teigbällchen überhaupt heissen. Erst kurz vor Weihnachten fand ich ein Rezept
und vor allem fand ich heraus wie das Gebäck heisst. Auf das erste Rezept
folgten weitere und aus der Idee für den Blog wurde ein Weihnachtsgeschenk für
meine Eltern.
In meinem nächsten Blog soll es um
die Geschichte des Bāozis gehen. Ich will herausfinden, wer das Teigbällchen
erfunden hat und woher es kommt.
Im 3. Blog suche ich mir meine Zutaten
zusammen. Dafür werde ich nach Luzern in einen Asia-Shop gehen. Ich hoffe, dass ich dort alles finde. Ich werde die Zutaten zudem probieren.
Im 4. Blog werde ich mich dann daran wagen, den ersten Versuch eines Bāos zu kochen.
Am Meisten freut es mich aber auf den 5. Blog… Dann werde ich nämlich probieren.
Im 6. Blog möchte ich ein wenig von den Bāozis wegkommen. Ich werde Anhand von einem 2. Rezept herausfinden, ob es einfacher ist, ein Video nach zu Kochen oder ob die klassische Text-Bild Variante doch zu grösserem Erfolg führt.
Nachdem ich mich für eine der Beiden Varianten entschieden habe, werde ich das Rezept umsetzen. Dies wird im 7. Blogeintrag geschehen.
Im 8. Post werde ich ein drittes, etwas spezielleres Rezept zubereiten.
Schlussendlich, im neunten, finalen Blogeintrag werde ich über den Geschmack der letzten beiden Bāos sprechen und allgemein reflektieren. Hierbei wird es um den Spass und um das Gelingen gehen. Ausserdem werde ich die Frage beantworten, ob man gute Kochkenntnisse braucht, um Bāozis zu kochen.