Nachtwanderung der Klasse 5b

Wir, die Klasse 5b, führten vom 27. auf den 28. April 2018 eine Nachtwanderung durch. Sie führte von Weggis nach Rigi Kaltbad, das sind ca. 6 Kilometer. Da die Route bergauf verläuft, rechneten wir mit 3 Stunden Marschzeit. Es sind doch 1000 Höhenmeter zu bewältigen. Damit uns nicht kalt wurd, haben wir uns mit angemessener Kleidung geschützt. Wir nahmen auch eine Kleinigkeit zu essen mit. Anmeldetermin war der 21.4 .2018.

Erlebnisbericht eines Teilnehmers: Alle noch ein bisschen verschlafen, trafen wir uns am 28. April um Mitternacht am Bahnhof Süd in Emmen. Als wir wenig später in Weggis mit dem Bus ankamen, war die Müdigkeit aller an unserem Leitbildprojekt freiwillig teilnehmenden Fünftklässlerinnen und Fünftklässler aus den Klassen 5b, 5c, 5d und 5e auf einmal wie verflogen. Motiviert und gut ausgerüstet mit Wanderschuhen, Rucksack und Stirnlampen machten wir uns um 01:00 Uhr auf den Weg hinauf auf die Rigi. Über tausend Höhenmeter lagen zu diesem Zeitpunkt noch vor uns. Schon wenige Minuten nach unserem Start war die Aussicht auf den See, die Lichter der Dörfer und Städte und die Berge grandios. Dank des Mondscheins und des wolkenlosen, lauen Wetters waren der Weg und die Landschaft gut ersichtlich. Mehrere Male legten wir kleine Pausen ein, um uns zu verpflegen und zu erholen. Immer wieder belohnte uns eine fantastische Aussicht und spornte uns zum Weiterlaufen an, obwohl die Kraftreserven nach und nach nachliessen. Langweilig wurde es uns auf diesem langen Weg nie, denn immer hatte jemand etwas zu erzählen. Viele lustige Geschichten hörten wir, lernten auch andere Leute von anderen Klassen besser kennen und hatten immer wieder etwas zu lachen. So merkte man fast nicht, wie die Zeit vorbeiging und wir die Aussichtsplattform Rigi Känzeli erreichten. Dort entschieden wir uns, ein Feuer zu entfachen um unsere durchfrorenen Körper zu wärmen, denn inzwischen war es doch ziemlich kühl geworden. Drei Stunden hatte der Aufstieg gedauert. Alle zusammen setzten wir uns rund ums Feuer und warteten auf den Sonnenaufgang. Als wir dort bequem sassen, war all die Anstrengung wie vergessen. Die ganze Zentralschweiz lag uns zu Füssen. Die Aussicht war einfach phänomenal, unbeschreiblich! Das Wasser glitzerte im Mondlicht und das Licht der Dörfer und Städte funkelte wie tausende kleine Glitzersteine. Ein auf einem Gaskocher selbst gebrauten Kaffee hielt uns weiterhin wach. 15 Minuten Marschzeit vom Känzeli entfernt beobachteten wir alle um zirka halb sieben den Sonnenaufgang. Der Himmel verfärbte sich rötlich und die Sonne stieg hinter dem Rigi Kulm auf. Wir genossen diesen wundervollen Moment. Zum Frühstück assen wir ein Stück Brot bestrichen mit Nutella. In diesem Moment war das für uns wie ein Gourmetmenu. Doch schon bald mussten wir aufbrechen, um die Seilbahn runter nach Weggis nicht zu verpassen. Um diese Uhrzeit waren wir praktisch alleine. Von der Seilbahn aus sahen wir als Sahnehäubchen zum Abschluss des Ausfluges noch zwei Gämsen und einen Fuchs. Auf dem Rückweg im Zug schliefen zwar die meisten fast ein. Doch klar ist: Wir hatten viel Tolles zusammen erlebt!

Desserts der Klasse 3b für Hilfe im Kongo

Das Projekt von uns, der Klasse 3b, heisst „Das KSR-Kochbuch vernetzt“. Als erstes machten wir via Forms eine Umfrage bei allen Schülerinnen und Schülern der KSR nach den Nationalitäten und typischen Desserts ihrer Heimatländer. Es ist erstaunlich, wie multikulturell unsere Schule ist: insgesamt repräsentieren wir 48 Länder aus allen fünf Kontinenten.

Von den Fastnachts- bis zu den Osterferien stellten wir unterschiedliche Desserts aus verschiedenen Heimatländern der KSR-Schülerschaft her und verkauften sie einmal pro Woche in den grossen Pausen morgens und nachmittags. Die Desserts bereiteten wir zu Hause oder in der Hauswirtschaftsküche zu. Alle Rezepte stellten wir zudem in einem Kochbuch dar.

Mit den erzielten Einnahmen aus dem Dessertverkauf (Fr. 300.-) und dem Geld, das wir durch den Verkauf unserer Kochbücher im Schulhaus und in der Stadt Luzern gewinnen werden, möchten wir ein Hilfsprojekt im Kongo unterstützen – konkret die «Fondation Marianne». Auf das Projekt aufmerksam geworden sind wir duch Marianne Quindo, eine Kongolesin, die an der Baselstrasse in Luzern ein Lebensmittelgeschäft führt. Sie ist im Begriff, in ihrem Heimatland eine Berufsschule aufzubauen, wo sich Einheimische zu SchweisserInnen, MaurerInnen und Coiffeuren resp. Coiffeusen ausbilden lassen können. Eine einjährige Lehre zum Coiffeur kostet im Konto umgerechnet Fr. 800.- Der Betrag beinhaltet sowohl die Schulkosten als auch die Lehrmittel. Viele Familien können sich keine Ausbildung leisten. Mit unserer Spende ermöglichen wir einem oder zwei Jugendlichen eine Ausbildung und auch eine Existenzgrundlage.

Durch dieses Projekt haben wir nicht nur die Dynamik in unserer Klasse gestärkt, sondern haben auch neue Erfahrungen gemacht, indem wir – wie erwähnt – die Nationalitäten unserer Mitschülerinnen und Mitschüler kennen gelernt haben und uns sogar mit dem Heimatland eines kongolesischen Schülers unserer Schule haben vernetzen können. Dieses Projekt ist nachhaltig und wird noch lange andauern.

Auf den Spuren der Vergangenheit, Klasse 1c

Wir, die Klasse 1c, haben dem Schulhaus Gersag einen Besuch abgestattet. Wir wollten herausfinden, wer von den Klassenkameradinnen und -kameraden in welche Primarschule gegangen ist und was dort für eine Kultur herrscht. Das Schulhaus Gersag befindet sich in nächster Nähe zum Bahnhof Emmenbrücke Gersag. Das Schulhaus wurde kürzlich renoviert und ist mit moderner Technik ausgerüstet. Die Schülerinnen und Schüler unserer Klasse, die aus diesem Schulhaus stammen, führten uns am Besuchtstag im Schulhaus herum und erzählten uns Anekdoten aus ihrer Zeit in diesem Schulhaus. Als wir mit der Tour fertig waren, machten wir eine Schnitzeljagd, für die wir in zwei Gruppen aufgeteilt wurden. Das Ziel war ein Grillplatz in der Nähe eines Waldes. Die Schnitzeljagd erlaubte uns einen Einblick in die Umgebung. Nach einer guten halben Stunde waren wir am Ziel angekommen und holten unser Essen heraus um zu bräteln. In der Nähe war auch ein Spielplatz und die Jungs spielten Fussball.

Hippie-Party der Klasse 5c

Mit einer Hippie-Party verfolgte die Klasse 5c das Ziel, die Hippie-Zeit zu ihrem 50. Jubiläum noch einmal aufleben zu lassen und sie den Schülerinnen und Schülern näher zu bringen. Natürlich ging es dabei auch darum, viel Spass beim Zusammensein zu haben, mit viel Tanz und guter Laune. Wir hatten ein tolles Fest voller lachender Gesichter und genossen den Zusammenhalt zwischen Hauspersonal, Lehrpersonen, Angestellten und natürlich den vielen Lernenden unserer Schule, der deutlich zu spüren war. Es war ein farbenfroher und gelungener Abend, an dem wir erneut gemerkt haben, warum es so schön ist, eine Schülerin oder ein Schüler der Kantonsschule Reussbühl zu sein. Dieser Abend wird uns noch lange in Erinnerung bleiben und wir hoffen, dass er zu weiteren Zusammentreffen unserer vielfältigen Schulgemeinschaft führt. Wir sind sehr dankbar, dass es zu einem so erfolgreichen Abend gekommen ist, bei dem die Klasse 5c dabei sein durfte.

Movie-Night der Klasse 5d

Als Abschluss des 1. Semesters führte unsere Klasse 5d am 26 Januar eine Movie-Night durch. Unser Ziel war, dass sich die Schülerinnen und Schüler noch einmal an einem Freitagabend treffen und wie in einem grossen Kinokomplex mehrere Filme ansehen konnten. Für das leibliche Wohl sorgten wir natürlich auch und boten natürlich das obligatorische Popcorn, Chips und Süssgetränke an.