Hallo und herzlich willkommen zu meinem zweiten Post über das Geräteturnen. Heute erkläre ich euch, wie ich zum Geräteturnen gekommen bin, meine Erfahrungen und viele weitere Details zu mir.
Beginnen wir ganz von vorne. Ich war etwa in der dritten Klasse der Primarstufe und 8 Jahre alt. Zu dieser Zeit war ich in der Mädchenriege, einer Gruppe junger Mädchen, welche einmal in der Woche zusammenkam und Spiele spielte. Aber mir gefiel das nicht so gut, ich wollte etwas anderes tun. Meine beiden Cousinen, welche aber älter sind und schon lange im Turnverein aktiv sind, haben mir ein wenig vom Turnen erzählt. Ich war begeistert und so habe ich an einem Schnuppertraining teilgenommen. Es waren sehr viele andere Kinder an diesem Schnuppertraining und die Leiter mussten ein Selektionstraining durchführen, da sie nicht alle Kinder aufnehmen konnten. Das Selektionstraining ist ein Training, in welchem jedes Kind einzeln beurteilt wird und nur die Besten ausgewählt werden, welche dann tatsächlich aufgenommen werden. Ich hatte Glück und wurde bei diesem Selektionstraining ausgewählt und aufgenommen, obwohl ich schon fast zu alt war um mit dem Turnen anzufangen. Dies war der Startschuss meiner Turnkarriere.
Heute turne ich schon 7 Jahre und trainiere momentan in der Kategorie 5. Im Sommer konnte ich in die Aktivriege wechseln, in welcher alle Turner und Turnerinnen des STV Malters ab dem K5 mitturnen können. Normalerweise, wenn die Corona-Pandemie uns nicht im Weg stehen würde, trainiere ich insgesamt etwa 4 Stunden in der Woche. Glücklicherweise bin ich nicht die einzige, welche im Sommer in die Aktivriege wechseln konnte, wir waren ein kleines Grüppchen, welche schon vorher zusammen geturnt hat. Mir gefällt es sehr gut. Der Turnbetrieb ist aktiv und lebendig, ich verstehe mich gut mit den anderen Turnenden, die älteren Turnenden achten auf die Jüngeren und umgekehrt. So entsteht eine aufgeweckte Atmosphäre in der Turnhalle. Ich habe keinen Leiter oder Leiterin mehr, sondern bin auf mich alleine gestellt. Dies hat zum Vorteil, dass ich selber entscheiden kann, was ich wann turne. Aber ein Nachteil ist, dass ich keine direkte Bezugsperson mehr habe, welche mir jedes Training zusieht und mir hilft. Für mich ist das aber kein Problem, weil alle Turnenden einander ungeniert helfen und beispielsweise bei einem schwierigen Element Tipps und Verbesserungsvorschläge gebe.
Das Geräteturnen ist für mich die optimale Abwechslung zum Schulalltag. In der Halle kann ich mich richtig austoben und all meine Energie herauslassen. Es macht mir riesig Spass und ich kann, dank der Unterstützung und Tipps von meinen Mitturnenden, viele neue Elemente erlernen. Das Geräteturnen gibt mir Halt und tut mir gut. Ich habe durch das Geräteturnen gelernt, meinen Körper zu kontrollieren. Geräteturnen bedeutet für mich Kraft, Selbstbeherrschung und Disziplin zu haben und zu erlernen. Es hat mich gelehrt, für etwas zu arbeiten und nicht den Mut zu verlieren, wenn etwas nicht auf anhieb klappt. Aber manchmal ist das Turnen auch sehr anstrengend und ermüdend. Aber abschliessend kann ich sagen, dass das Geräteturnen die richtige Sportart für mich ist und ich das Turnen nur weiterempfehlen kann.
Somit ist dies auch der Abschluss meines heutigen Posts. Ich hoffe ihr konntet ein wenig mehr über mich lernen. Bis zum nächsten Mal! 🙂