{"id":28,"date":"2017-03-08T19:46:13","date_gmt":"2017-03-08T18:46:13","guid":{"rendered":"http:\/\/ksr-lu.ch\/theatreblog\/?p=28"},"modified":"2017-05-07T20:43:40","modified_gmt":"2017-05-07T18:43:40","slug":"no-future-forever-handlung-und-kommentare","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ksr-lu.ch\/theatreblog\/2017\/03\/08\/no-future-forever-handlung-und-kommentare\/","title":{"rendered":"&#8222;No Future Forever&#8220;- Handlung und Kommentare"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #000000;font-family: Calibri\">Liebe Leserinnen und Leser<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;font-family: Calibri\">Am Samstag, dem 4.3.17 besuchte ich das Luzerner Stadttheater, um mir die Auff\u00fchrung \u00abNo Future Forever\u00bb anzusehen. Den ersten Akt f\u00fchrten die jugendlichen Schauspieler an der Bar vor, w\u00e4hrend dem die Besucher ihre Getr\u00e4nke genossen. In diesem ersten Akt ging es um weltliche Fakten, wie zum Beispiel die Anzahl der Geburten und der Sterbenden pro Sekunde, pro Tag, pro Monat und pro Jahr. Danach f\u00fchrten die Schauspieler die Besucher zur Hauptb\u00fchne.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;font-family: Calibri\">&#8222;\u00abNo Future Forever\u00bb ist ein Theaterst\u00fcck, in dem es sich um Jugendliche handelt, welche sich Gedanken \u00fcber die Gegenwart, die Zukunft, die Liebe, das Erwachsen werden und das Leben allgemein machen.&#8220; Eine wichtige Frage, die auch mich sehr stark besch\u00e4ftigt, ist: \u00abWie sieht meine Zukunft aus?\u00bb. Keiner der heutigen Jugendlichen will so spiessig, wie ihre Eltern werden. Die Frage ist jedoch, ob ich in ferner Zukunft ein solches Schicksal verhindern kann? Denn wahrscheinlich werde ich meine Gewohnheiten, so wie meine Eltern kaum ablegen und <\/span><span style=\"color: #000000;font-family: Calibri\">\u00a0<\/span><span style=\"color: #000000;font-family: Calibri\">somit auch gewisse Aspekte der folgenden Generation nie verstehen k\u00f6nnen. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;font-family: Calibri\">Es ist jedoch sehr schwierig die Handlung in eigene Worte zu fassen, so vertritt auch &#8222;Mich\u00e8le Fella&#8220; meine Meinung.<\/span><\/p>\n<blockquote><p>\u00abDas l\u00e4sst sich nicht in Parolen fassen\u00bb, meint Mich\u00e8le Fella (19), die in Projekten von Musical \u00ad\u00abFever\u00bb mitgemacht hat: \u00abWir \u00aderz\u00e4hlen auch keine lineare Geschichte, sondern verkn\u00fcpfen \u00adassoziativ Dinge, die uns besch\u00e4ftigen. Und weil jeder Zuschauer ein solches St\u00fcck mit anderen \u00adAugen und Emotionen sieht, wird ohnehin jeder andere Denkanst\u00f6sse mit nach Hause nehmen. Das ist es, worum es uns vor allem geht.\u00bb<\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;font-family: Calibri\">Ich bin mir sicher, dass sich viele von uns tagt\u00e4glich Gedanken \u00fcber das Erwachsenwerden machen und sich vorstellen, wie es ist selbst\u00e4ndig das allt\u00e4gliche Leben, ohne jene Hilfe der Eltern, zu meistern. Diese Vorstellung mag f\u00fcr manche toll sein, jedoch bin ich fest davon \u00fcberzeugt, dass es auch be\u00e4ngstigend wirkt. Am Ende geht jedoch jeder Jugendliche seinen eigenen Weg ins Nimmerland, welcher weder beeinflussbar noch vorhersehbar ist.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;font-family: Calibri\">Die Schauspieler behaupten in manchen Szenen auch, dass alles dem Zufall \u00fcberlassen sei, deswegen auch der Titel \u00abNo Future Forever\u00bb, welcher \u00fcbersetzt \u00abkeine Zukunft f\u00fcr immer\u00bb bedeutet. Dieser Behauptung stimme ich vollkommen zu, denn es ist Zufall der beschlossen hat, dass tausende von Menschen in Afrika an Hungersnot sterben und nicht in Europa, wo alles in \u00dcberfluss vorhanden ist und wo fast alles gedeiht.<\/span><\/p>\n<p><iframe width=\"700\" height=\"394\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/suILji8YzuQ?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>In diesem Videoausschnitt wird ein Text zitiert der mich zum nachdenken anregte:<\/p>\n<blockquote><p><span lang=\"DE\">&#8222;Es ist Zufall, es ist Zufall, es ist Zufall.<\/span><\/p>\n<p><span lang=\"DE\">Es h\u00e4tte so sein k\u00f6nnen oder v\u00f6llig anders,<\/span><\/p>\n<p><span lang=\"DE\">doch wir wollen unsere Leben nicht dem Zufall \u00fcberlassen,<\/span><\/p>\n<p><span lang=\"DE\">wir wollen unsere Leben nicht dem Land \u00fcberlassen,<\/span><\/p>\n<p><span lang=\"DE\">in dem wir aus reiner Unwahrscheinlichkeit zur Welt gekommen sind.<\/span><\/p>\n<p><span lang=\"DE\">Wir wollen unsere Leben nicht dem Zufall \u00fcberlassen,<\/span><\/p>\n<p><span lang=\"DE\">wir wollen sie dem Zufall widmen,<\/span><\/p>\n<p><span lang=\"DE\">wir wollen sie zur\u00fcckf\u00fchren zum Zufall,<\/span><\/p>\n<p><span lang=\"DE\">wir wollen sie sch\u00e4tzen und ehren.&#8220;<\/span><\/p><\/blockquote>\n<p>In diesem kurzen Textausschnitt geht es darum, dass der stereotype Mensch versucht sein Leben bis ins kleinste Detail zu planen. Doch widerspricht sich Planen und Zufall nicht? Denn das w\u00fcrde doch heissen, dass unser Leben gar nicht dem Zufall\u00a0gewidmet ist. Die heutigen Jugendlichen versuchen jedoch das Gegenteil zu bezwecken und dem &#8222;echten Zufall&#8220; eine Chance zu geben.<\/p>\n<p>Der n\u00e4chste Blogeintrag handelt \u00fcber die Gestaltung des St\u00fcckes und \u00fcber die Mitwirkenden. Bis zum n\u00e4chsten Mal.<\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;font-family: Calibri\">Euer Theatreblog<\/span><\/p>\n<p>Quellen:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.luzernertheater.ch\/node\/84050\">http:\/\/www.luzernertheater.ch\/node\/84050<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.luzernertheater.ch\/nofutureforever\">http:\/\/www.luzernertheater.ch\/nofutureforever<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=suILji8YzuQ\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=suILji8YzuQ<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.luzernerzeitung.ch\/nachrichten\/kultur\/Denkanstoesse-fuer-die-Komfortzone;art9643,979013\">http:\/\/www.luzernerzeitung.ch\/nachrichten\/kultur\/Denkanstoesse-fuer-die-Komfortzone;art9643,979013<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;font-family: Calibri;font-size: medium\">\u00a0<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p class=\"post-excerpt\">Liebe Leserinnen und Leser Am Samstag, dem 4.3.17 besuchte ich das Luzerner Stadttheater, um mir die Auff\u00fchrung \u00abNo Future Forever\u00bb&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":30,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ksr-lu.ch\/theatreblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/28"}],"collection":[{"href":"https:\/\/ksr-lu.ch\/theatreblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ksr-lu.ch\/theatreblog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ksr-lu.ch\/theatreblog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/30"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ksr-lu.ch\/theatreblog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=28"}],"version-history":[{"count":13,"href":"https:\/\/ksr-lu.ch\/theatreblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/28\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":76,"href":"https:\/\/ksr-lu.ch\/theatreblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/28\/revisions\/76"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ksr-lu.ch\/theatreblog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=28"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ksr-lu.ch\/theatreblog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=28"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ksr-lu.ch\/theatreblog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=28"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}