{"id":23,"date":"2021-02-23T17:44:59","date_gmt":"2021-02-23T16:44:59","guid":{"rendered":"https:\/\/ksr-lu.ch\/pianoblog\/?p=23"},"modified":"2021-04-29T11:10:16","modified_gmt":"2021-04-29T09:10:16","slug":"die-kleine-zeitreise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ksr-lu.ch\/pianoblog\/2021\/02\/23\/die-kleine-zeitreise\/","title":{"rendered":"Die kleine Zeitreise"},"content":{"rendered":"\n<p>Hall\u00f6chen!<\/p>\n\n\n\n<p>Wie schon angek\u00fcndigt werden wir in der Zeit zur\u00fcckgehen. Wir befinden uns n\u00e4mlich nicht mehr im 21. Jahrhundert, sondern im 17. Jahrhundert. Das erste Piano wurde von einem Italiener erfunden, namens Bartolomeo Cristofori. Cristofori wollte sich nicht damit abfinden, dass man die Lautst\u00e4rke des Cembalos nicht kontrollieren konnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Cembalo ist einer der Vorg\u00e4nger des Piano Forte. Es \u00e4hnelt vom Aussehen her dem Piano. Das Cembalo wird heute nicht mehr gebraucht, wenn, dann ganz selten und in alten St\u00fccken. Der Schlag auf die Tasten l\u00f6st einen Zupfmechanismus aus, somit zupft das Cembalo die Saiten und erzeugt so einen Ton.<\/p>\n\n\n\n<p>Cristofori ersetzte den Zupfmechanismus des Cembalos durch Hammerschl\u00e4ge auf die Saiten. Im Jahre 1709 gelang ihm dies, jedoch wurde es erst im Jahre 1726 vollendet. Somit wurde das Klavier erst dann offiziell erfunden.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe ein bisschen nachgeforscht und herausgefunden, dass es noch ein Cembalo in der Musikschule Luzern gibt und somit konnte ich eigene Fotos und eine Ton-Aufnahmen des Cemabalos machen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img src=\"https:\/\/ksr-lu.ch\/pianoblog\/wp-content\/uploads\/sites\/169\/2021\/03\/Cembalo-1-edited.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-46\" width=\"384\" height=\"512\" srcset=\"https:\/\/ksr-lu.ch\/pianoblog\/wp-content\/uploads\/sites\/169\/2021\/03\/Cembalo-1-edited.jpg 1536w, https:\/\/ksr-lu.ch\/pianoblog\/wp-content\/uploads\/sites\/169\/2021\/03\/Cembalo-1-edited-225x300.jpg 225w, https:\/\/ksr-lu.ch\/pianoblog\/wp-content\/uploads\/sites\/169\/2021\/03\/Cembalo-1-edited-768x1024.jpg 768w, https:\/\/ksr-lu.ch\/pianoblog\/wp-content\/uploads\/sites\/169\/2021\/03\/Cembalo-1-edited-1152x1536.jpg 1152w\" sizes=\"(max-width: 384px) 100vw, 384px\" \/><figcaption>Das Cembalo in der Musikschule Luzern<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img src=\"https:\/\/ksr-lu.ch\/pianoblog\/wp-content\/uploads\/sites\/169\/2021\/03\/Cembalo-3-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-44\" width=\"384\" height=\"512\" srcset=\"https:\/\/ksr-lu.ch\/pianoblog\/wp-content\/uploads\/sites\/169\/2021\/03\/Cembalo-3-768x1024.jpg 768w, https:\/\/ksr-lu.ch\/pianoblog\/wp-content\/uploads\/sites\/169\/2021\/03\/Cembalo-3-225x300.jpg 225w, https:\/\/ksr-lu.ch\/pianoblog\/wp-content\/uploads\/sites\/169\/2021\/03\/Cembalo-3-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/ksr-lu.ch\/pianoblog\/wp-content\/uploads\/sites\/169\/2021\/03\/Cembalo-3.jpg 1536w\" sizes=\"(max-width: 384px) 100vw, 384px\" \/><figcaption>Das Cembalo in der Musikschule Luzern<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-audio\"><audio controls src=\"https:\/\/ksr-lu.ch\/pianoblog\/wp-content\/uploads\/sites\/169\/2021\/03\/Cembalo_1.mp3\"><\/audio><figcaption>Ton-Aufnahme des Cembalos, vor Ort gemacht<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Wolfgang Amadeus Mozart<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im Jahre 1756 kam das Wunderkind Wolfgang Amadeus Mozart in Salzburg, \u00d6sterreich, zur Welt, der bis heute als einer der ber\u00fchmtesten Pianisten bekannt ist. Dank seiner Familie kam er schon von Geburt an mit Musik in Kontakt. Er lernte mit vier Jahren das Klavierspielen und schrieb seine ersten St\u00fccke schon im Alter von f\u00fcnf Jahren, unglaublich, nicht? Er spielte nicht nur das Piano, sondern auch noch die Violine. Sein Vater, ein Hofmusiker, erkannte sein Musiktalent und ging mit seinem sechsj\u00e4hrigen Sohn auf Konzertreise. Ab in die Pferdekutsche! Und auf geht\u2019s in die grossen St\u00e4dten wie M\u00fcnchen, K\u00f6ln, Paris und London.<\/p>\n\n\n\n<p>Zusammen mit seiner \u00e4lteren Schwester Maria Anna wurde er von seinem Vater als Wunderkinder pr\u00e4sentiert. Mit Mozarts freundlicher Art und unglaublichem Talent stach er heraus und wurde schnell zum Kinderstar, welcher auch bei den Adligen besonders beliebt wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit 12 Jahren komponierte er aufgrund eines Auftrags von Wien seine erste Oper. Die Oper wurde zwar nicht aufgef\u00fchrt, jedoch bekam er in Fachkreisen viel Anerkennung.<\/p>\n\n\n\n<p>Je \u00e4lter Mozart wurde, desto mehr wurde er ein ernstzunehmender Komponist. Demnach wurden die anderen Komponisten neidischer auf Mozart. \u00d6fters wurde Mozart absichtlich sabotiert, indem Musiker seine St\u00fccke absichtlich schlecht spielten.<\/p>\n\n\n\n<p>Was Mozart so besonders macht, ist seine Vielseitigkeit. Mit seinen komplexen St\u00fccken faszinierte er sein Publikum. Er beherrschte Dramatik und Leichtigkeit so gut wie kein anderer Komponist, weshalb er bis heute eine Ausnahmeerscheinung ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Das war&#8217;s mit unsere Zeitreise. Zum guten Schluss k\u00f6nnt ihr euch ein Werk von Mozart anh\u00f6ren. In der fr\u00fcheren Zeit gab es noch keine M\u00f6glichkeit irgendwelche Aufnahmen zu machen, deswegen k\u00f6nnen wir nicht Mozart original spielen h\u00f6ren. In diesem Video spielt die Interpretin Alicia de Larrocha das St\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe title=\"Mozart - Piano Sonata No. 11 in A major, K. 331 - III. Rond\u00f2 alla Turca\" width=\"525\" height=\"394\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/I0dYoifSqhQ?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Quellen: <\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.planet-wissen.de\/geschichte\/persoenlichkeiten\/wolfgang_amadeus_mozart\/index.html\">https:\/\/www.planet-wissen.de\/geschichte\/persoenlichkeiten\/wolfgang_amadeus_mozart\/index.html<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/de.yamaha.com\/de\/products\/contents\/musical_instrument_guide\/piano\/structure\/index.html\">https:\/\/de.yamaha.com\/de\/products\/contents\/musical_instrument_guide\/piano\/structure\/index.html<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Klavier\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Klavier<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hall\u00f6chen! Wie schon angek\u00fcndigt werden wir in der Zeit zur\u00fcckgehen. Wir befinden uns n\u00e4mlich nicht mehr im 21. Jahrhundert, sondern im 17. Jahrhundert. Das erste Piano wurde von einem Italiener erfunden, namens Bartolomeo Cristofori. Cristofori wollte sich nicht damit abfinden, dass man die Lautst\u00e4rke des Cembalos nicht kontrollieren konnte. Das Cembalo ist einer der Vorg\u00e4nger &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/ksr-lu.ch\/pianoblog\/2021\/02\/23\/die-kleine-zeitreise\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eDie kleine Zeitreise\u201c<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":199,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ksr-lu.ch\/pianoblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/23"}],"collection":[{"href":"https:\/\/ksr-lu.ch\/pianoblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ksr-lu.ch\/pianoblog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ksr-lu.ch\/pianoblog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/199"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ksr-lu.ch\/pianoblog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=23"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/ksr-lu.ch\/pianoblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/23\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":86,"href":"https:\/\/ksr-lu.ch\/pianoblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/23\/revisions\/86"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ksr-lu.ch\/pianoblog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=23"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ksr-lu.ch\/pianoblog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=23"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ksr-lu.ch\/pianoblog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=23"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}