{"id":525,"date":"2023-07-25T17:42:16","date_gmt":"2023-07-25T15:42:16","guid":{"rendered":"https:\/\/ksr-lu.ch\/jahresberichte\/?page_id=525"},"modified":"2024-06-18T11:20:16","modified_gmt":"2024-06-18T09:20:16","slug":"verabschiedungen-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ksr-lu.ch\/jahresbericht22-23\/verabschiedungen-2\/","title":{"rendered":"Verabschiedungen"},"content":{"rendered":"\n<p>Annette Studer<br>Rektorin<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-vivid-red-color has-text-color has-medium-font-size\"><strong>Lehrpersonen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nils Andersen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcnfundreissig Jahre, sein halbes Leben lang, hat Nils Andersen die Geschicke der KSR als Biologie- und Mathematiklehrer und von 1997 bis 2010 auch als Prorektor mitgepr\u00e4gt. Dass er als D\u00e4ne von Kopenhagen \u00fcber Z\u00fcrich den Weg auf den Rothen fand, war ein Gl\u00fccksfall f\u00fcr unsere Schule: Nils brannte stets f\u00fcr seine beiden F\u00e4cher Biologie und Mathematik. Seine Begeisterung vermochte er wie kein Zweiter an seine &nbsp;Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler weiterzugeben. Er fesselte sie, indem er anschaulich erz\u00e4hlte, erkl\u00e4rte, sie bewusst ansprach, einband, mitdenken und Zusammenh\u00e4nge begreifen liess. Seine Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler gingen ihn aber auch menschlich an, er f\u00f6rderte sie in ihrer pers\u00f6nlichen Reifung und nahm Anteil an ihnen als junge Menschen. Ihr Interesse, ihr jugendlicher Eifer, ihre Entfaltung ber\u00fchrten und motivierten ihn. F\u00fcr ihn war das ein gegenseitiges Geben und Nehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>So war es gewiss kein Zufall, dass Nils mit Christine Stuber \u00fcber lange Jahre die schulinterne Beratungsstelle leitete. Unz\u00e4hlige Sorgen, N\u00f6te von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler &nbsp;und Kolleginnen und Kollegen h\u00f6rte er ab, tr\u00f6stete, spendete Rat, schlichtete Konflikte und suchte L\u00f6sungen. Als Schulleiterin kann ich nur erahnen, was Nils im Hintergrund f\u00fcr Schwierigkeiten f\u00fcr uns abfing und mich im Namen ganzer Sch\u00fcler- und Lehrpersonengenerationen bedanken! Nils tat an der KSR noch in weiteren Funktionen Gutes: Er pr\u00e4gte j\u00fcngere Kolleginnen und Kollegen als Praxislehrer und Mentor, amtete als Maturaexperte an anderen Kantonsschulen und bei der eidgen\u00f6ssischen Matura, \u00fcbernahm \u2212 besonders auch in schwierigen Situationen \u2212 den Fachvorstand in seinen beiden F\u00e4chern oder sprang ein, wenn ein Kollege kurzfristig bei den Maturapr\u00fcfungen ausfiel. Seinen analytischen Verstand setzte er auch f\u00fcr die Schulentwicklung ein: In den 90er-Jahren k\u00e4mpfte er in der Gruppe \u00ab6+1\u00bb mit Felix Scherrer und Felicitas Spuhler f\u00fcr das siebenj\u00e4hrige Gymnasium und wirkte ab 1997 in der kantonalen Projektgruppe f\u00fcr die Gymnasialreform mit. Die Entwicklung unserer eigenen Schule pr\u00e4gte er besonders als Prorektor. Dieses Amt \u00fcbernahm er 1997 auf Dr\u00e4ngen des Kollegiums; f\u00fcr ihn sei das vorher \u00fcberhaupt kein Thema gewesen.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Prorektor hat Nils gem\u00e4ss seines damaligen Amtskollegen Luigi Brovelli der Einf\u00fchrung der ersten fixierten Studienwoche im Herbst sowie der Qualit\u00e4tsmanagement-Elemente \u00abQ-Gruppen\u00bb und \u00abSch\u00fcler\/innenfeedback\u00bb zu Erfolg und Akzeptanz im Kollegium verholfen. Die erste IFES-Evaluation 2008 habe er perfekt vorbereitet und ein Schulportfolio eindr\u00fccklichen Umfangs erarbeitet. Legend\u00e4r war Nils\u2019 analoges Zettelsystem, mit dem er den \u00dcberblick \u00fcber seine Prorektoratsgesch\u00e4fte behielt. So sei er im Lehrerzimmer immer mit einem bunten Strauss Pendenzenzettel, die er an die Kolleginnen und Kollegen und in die F\u00e4chli verteilte, anzutreffen gewesen. Zu Nils\u2019 W\u00fcrdigung als Prorektor sei abschliessend Altrektor Peter Zosso zitiert: <em>\u00abMit Nils habe ich w\u00e4hrend zehn Jahren quasi blind zusammenarbeiten k\u00f6nnen <\/em>\u2212<em> immer wieder haben wir einander am Ende eines Jahres gesagt, unsere Zusammenarbeit sei etwas ganz Ausserordentliches. Wir konnten Entscheide f\u00e4llen, ohne den andern zu fragen, und wussten dennoch, dass der andere gleich entschieden h\u00e4tte.\u00bb<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Als Nils\u2019 Nachfolgerin trat ich im August 2010 also in grosse prorektorale Fussstapfen. Nils h\u00e4tte mir die Amts\u00fcbernahme jedoch nicht leichter machen k\u00f6nnen, denn er hat all seine Gesch\u00e4fte minuti\u00f6s f\u00fcr mich verschriftlicht und mir w\u00e4hrend eines Quartals fast jeden Dienstagnachmittag sorgf\u00e4ltig erl\u00e4utert. Daf\u00fcr bin ich ihm von Herzen dankbar \u2212 so war das erste Jahr in der Schulleitung fast das lockerste!<\/p>\n\n\n\n<p>Schliessen m\u00f6chte ich meine W\u00fcrdigung wie Nils jeweils unsere Er\u00f6ffnungskonferenzen: mit dem Lehrer\/innen-Turnen. Auch dieses hat Nils initiiert und \u00fcber Jahre am Leben erhalten. Es erlaubt den Kolleginnen und Kollegen \u2212 j\u00fcngeren, \u00e4lteren und ehemaligen, sportlichen und weniger sportlichen \u2212 sich am Montagabend in der Sporthalle f\u00fcr einmal anders zu begegnen und gemeinsam sportlich auszutoben. Wir freuen uns, dass uns Nils wenigstens als Turner erhalten bleibt. Wir lassen ihn pensionierungshalber nur ungern ziehen, denn er ist und bleibt f\u00fcr unsere Schule ein wichtiger, pr\u00e4gender Mensch. Aber Nils hat seine Pensionierung wohlverdient, und so bleiben wir zur\u00fcck in tiefer Dankbarkeit f\u00fcr alles, was er f\u00fcr die KSR getan hat, und w\u00fcnschen ihm f\u00fcr seinen Ruhestand gute Gesundheit, Zufriedenheit und weiterhin viel Energie und Begeisterungsf\u00e4higkeit!&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Alena Ehrenbold<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Alena Ehrenbold geh\u00f6rt zu den wenigen Lehrpersonen, deren Biographie auf Wikipedia zu finden ist. Und das aus guten Gr\u00fcnden: Sie ist nicht nur Lehrperson f\u00fcr Wirtschaft und Recht, sondern auch Profisurferin, Schweizer Meisterin im Wellenreiten und Filmregisseurin. Von 2010 \u2013 2014 hat sie an der Kantonsschule Seetal erste Lehrerfahrungen gesammelt. In dieser Zeit, n\u00e4mlich 2010, wurde sie auch Schweizer Meisterin im Surfen. Von 2014 \u2013 2015 hatte sie einen Lehrauftrag an der KSR und der MSE inne. 2014 war auch das Jahr, in dem sie ihren ersten Film \u00abI wanna surf\u00bb produziert hat. Ein Jahr sp\u00e4ter entschied sie sich, den Lehrerinnen-Beruf an den Nagel zu h\u00e4ngen und als Profi-Surferin um die Welt zu reisen. Zur\u00fcck in der Schweiz hat sie von 2020 \u2013 2022 an der Kantonsschule Alpenquai Wirtschaft und Recht unterrichtet und konnte im Schuljahr 2022\/23 an der KSR die Jahres-Stellvertretung f\u00fcr Gabriela Colangelo \u00fcbernehmen. Sie wird dem Lehrerinnen-Beruf weiterhin treu bleiben, denn ab dem Schuljahr 2023\/24 kehrt sie in einem Teilpensum als Lehrerin f\u00fcr Wirtschaft und Recht an die Kantonsschule Alpenquai zur\u00fcck. Wir bedanken uns ganz herzlich f\u00fcr ihre geleisteten Dienste an unserer Schule und w\u00fcnschen ihr alles Gute sowie weiterhin viel Befriedigung in ihrem Beruf!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Daniel Meyer<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Daniel Meyer fand letzten Sommer den Weg an die KSR. Vorher war er elf Jahre als Sport- und Geschichtslehrer an der B\u00fcndner Kantonsschule Chur angestellt. Da er mit seiner Familie etwas ausserhalb von Luzern wohnt, war es naheliegend, seinen Arbeitsplatz n\u00e4her an den Wohnort zu verschieben. In seinem Bewerbungsdossier beschrieb sich Daniel als teamf\u00e4higen, kommunikativen und passionierten Sport- und Geschichtslehrer. Genauso erlebten wir ihn auch bei uns an der KSR. Daniel integrierte sich rasch in die Fachschaft Sport, packte bei allen Aufgaben beherzt an, dachte mit und brachte sich bei Sitzungen und Diskussionen aktiv ein. Er hatte einen guten Draht zu seinen Sch\u00fclern und ein feines Gesp\u00fcr f\u00fcr Dynamiken und Befindlichkeiten in seinen Sportklassen. Diese f\u00fchrte er klar, aber mit Empathie und Authentizit\u00e4t. Aufgrund seiner an Klassenkonferenzen ge\u00e4usserten Beobachtungen fiel auf, wie genau er seine Sch\u00fcler beobachtete und einzusch\u00e4tzen vermochte. Auch innerhalb des Gesamtkollegiums fand Daniel mit seiner offenen Art rasch Anschluss und war bei geselligen Events wie dem Discoabend oder dem Dragonboat-Rennen in Nottwil an vorderster Front dabei. Wir h\u00e4tten Daniel gerne weiterbesch\u00e4ftigt, schliesslich entschied er sich aber f\u00fcr eine Stelle an der Kantonsschule Zug. F\u00fcr seinen weiteren beruflichen und privaten Weg w\u00fcnschen wir ihm herzlich alles Gute!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dieter Ockenfels<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dieter ist etappenweise zu uns an die KSR gestossen, nachdem er seit vielen Jahren bereits am Gymnasium St. Klemens und an der Kantonsschule Sursee als Theaterp\u00e4dagoge wirkte. Ab dem Schuljahr 2016\/17 \u00fcbernahm er vorerst die Theatergruppe am Untergymnasium und f\u00fchrte seine Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler in die Theaterarbeit ein. Sie schulten mit Dieter ihre K\u00f6rpersprache, schl\u00fcpften in verschiedene Rollen, lernten improvisieren, jonglieren, Emotionen ausdr\u00fccken sowie B\u00fchnenhochdeutsch und allgemeine Auftrittskompetenzen. Auf diese Weise wurden sie auch auf das Auff\u00fchrungstheater der Oberstufe vorbereitet. Dieses \u00fcbernahm Dieter ab dem Schuljahr 2019\/20 in der Nachfolge von Klara H\u00e4fliger, Georges Reber und Pierre Casetti. Erstmals f\u00fchrte mit Dieter also ein Externer, daf\u00fcr ein Vollblut-Theaterprofi mit Aus- und Weiterbildungen an renommierten Mimen- und Schauspielschulen in Paris an der KSR Regie. Dank seiner offenen, hilfsbereiten Art fand Dieter im Kollegium rasch Anschluss und pflegte einen guten Kontakt zu verschiedenen Fachschaften. So f\u00fchrte er auch ausserhalb seines Freifachs diverse szenische Projekte durch, z.B. zur Einf\u00fchrung des neuen KSR-Leitbildes oder im Rahmen unserer 50-Jahre-Jubil\u00e4umsfeier.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr das Auff\u00fchrungstheater erwischte Dieter ein schwieriges Startjahr: Nachdem er mit seinen Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern \u00fcber Monate D\u00fcrrenmatts Kom\u00f6die \u00abDie Physiker\u00bb einstudiert hatte, verhinderte der Corona-Lockdown die Auff\u00fchrung. Diese konnte erst zwei Jahre sp\u00e4ter mit anderen Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern nachgeholt werden. Im Mai 2021 brachte Dieter in gemeinsamer Regie mit Rolf Stucki und Katja Felder zuerst noch das Jubil\u00e4umsmusical \u00abSummer Nights\u00bb auf die B\u00fchne. Auch dieses Projekt stand stark unter dem Einfluss der Corona-Massnahmen und verlangte der Produzentin und den Produzenten viel Flexibilit\u00e4t und Nervenst\u00e4rke ab. Umso gr\u00f6sser war dann der Auff\u00fchrungserfolg \u2013 er bildete ein Highlight in dem von Corona arg gebeutelten Jubil\u00e4umsjahr! <\/p>\n\n\n\n<p>Mit seinen Produktionen \u00abDie Physiker\u00bb und \u00abJugend ohne Gott\u00bb im Fr\u00fchsommer 2022 und 2023 zeigte Dieter, zu welch einer schauspielerischen Meisterschaft er die Jugendlichen zu bringen vermag. Durch die intensive Auseinandersetzung mit ihren Rollen in diesen gesellschaftskritischen St\u00fccken forderte er sie zugleich zum Nachdenken heraus. Die Derni\u00e8re von \u00abJugend ohne Gott\u00bb am 14. Mai 2023 war ein sehr emotionaler Moment, insbesondere f\u00fcr Dieter und die jungen Schauspielerinnen und Schauspieler. Es war deutlich sp\u00fcrbar, wie stark die Gruppe durch die intensive Arbeit zusammengewachsen war und wie viel die Jugendlichen von ihrem charismatischen Regisseur gelernt hatten, nicht nur schauspielerisch, sondern auch menschlich. Wir sind Dieter sehr dankbar, dass er unseren Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern mit dem Theater eine andere Welt \u00f6ffnete und ihren Horizont weitete! F\u00fcr seine weiteren Theaterprojekte w\u00fcnschen wir ihm viel Inspiration und Erfolg und infolge der Pensionierung auch wieder etwas mehr freie Zeit f\u00fcrs Segeln, Mit-dem-VW-B\u00fcssli-durch-die-Welt-Kurven und andere Dinge, die ihm Freude bereiten!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dietmar Pflumm<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dietmar Pflumm beendet ein wichtiges Kapitel an unserer Schule, das er seit August 2003 mit viel Engagement und Hingabe geschrieben hat. Als Quereinsteiger hat er sich der doppelten Herausforderung gestellt, sowohl an der MSE als auch an der KSR zu unterrichten und gleichzeitig das H\u00f6here Lehramt an der ETH zu absolvieren. Als langj\u00e4hriger Fachvorstand hat Dietmar wesentlich zur Entwicklung und Umsetzung von Ausbildungszielen beigetragen, welche die Qualit\u00e4t der Schule verbessert haben. Seine Rolle als zeitweiliger Vertreter der KSR in der kantonalen Fachschaft unterstreicht sein Engagement und seine Bereitschaft, die Interessen unserer Schule auf breiterer Ebene zu vertreten und sich f\u00fcr die Anliegen des Faches einzusetzen. Dar\u00fcber hinaus war Dietmar der Initiator des \u00abBierbrauens\u00bb an unserer Schule, erweiterte die Fachschaftssammlung mit neuen Ger\u00e4ten und Experimenten und brachte die Fachschaft mit seinem umfassenden Wissen, das er auch aus der Privatwirtschaft mitbrachte, wesentlich voran.<\/p>\n\n\n\n<p>Besondere Anerkennung verdient auch Dietmars Mitwirkung bei den Maturaprojekttagen und die Betreuung diverser Maturaarbeiten. Durch seine Unterst\u00fctzung und Beratung hat Dietmar vielen Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern geholfen, ihre wissenschaftlichen Projekte erfolgreich umzusetzen und wichtige Kompetenzen f\u00fcr ihre akademische und berufliche Zukunft zu entwickeln. Besonders hervorzuheben ist Dietmars Bem\u00fchen, die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler optimal auf ihre akademische Laufbahn vorzubereiten. Sein tiefes fachliches Verst\u00e4ndnis und seine methodisch-didaktische Kompetenz wurden insbesondere im Schwerpunktfach gesch\u00e4tzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir danken Dietmar f\u00fcr seine fachliche Expertise und sein p\u00e4dagogisches Geschick sowie f\u00fcr die inspirierenden Momente und das gemeinsame Lachen, die er in den vergangenen zwei Jahrzehnten mit uns geteilt hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir verabschieden uns in Dankbarkeit und w\u00fcnschen ihm f\u00fcr seine Gesundheit und Zukunft alles Gute.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Roland Scheuber<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Roland Scheuber hat von 2020 bis 2023 an der Kantonsschule Reussb\u00fchl in einem Teilpensum das Fach Wirtschaft und Recht und bis 2022 an der Unterstufe des Langzeitgymnasiums das Fach Informatik unterrichtet. Daneben unterrichtete er das Fach Wirtschaft und Recht an der Kantonsschule Berom\u00fcnster. Roland nahm im Jahr 2020 inmitten der Coronapandemie seinen Unterricht an der KSR auf, was insofern eine grosse Herausforderung war, als dass es in dieser Zeit nicht einfach war, als neue Lehrperson auf der so wichtigen Beziehungsebene mit den Sch\u00fcler\/innen eine gute Basis zu schaffen. Roland ist das aber gut gelungen. Zusammen mit seinen Fachkolleg\/innen Gabriela Colangelo und Karin Zurm\u00fchle und im Schuljahr 2022\/23 mit Daniel Heimann zusammen unterrichtete er kompetent unsere Sch\u00fcler\/innen in Fragen wie etwa der Buchhaltung, der Wirtschaftszusammenh\u00e4nge oder globalen Politik. Auf das Schuljahr 2023\/24 hin wurde an der KSR im Fach Wirtschaft und Recht ein Pensum frei, das gr\u00f6sser war als jenes, das Roland Scheuber abdeckte. Roland hat sich entschieden, sich nicht f\u00fcr dieses Pensum zu melden und sich fortan auf seine Anstellung an der Kantonsschule Berom\u00fcnster und seinen neuen Posten als Pr\u00e4sident des Vereins Luzerner Mittelschullehrpersonen (VLM) zu konzentrieren. Wir danken Roland bestens f\u00fcr seine geleisteten Dienste an unserer Schule!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Matteo Tardo<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Matteo Tardo wurde per Schuljahr 2007\/08 zuerst als Franz\u00f6sischlehrer und ein Jahr sp\u00e4ter auch als Italienischlehrer angestellt. Seither unterrichtete er stets beide F\u00e4cher in einem Vollpensum. Hinzu kamen von 2009 bis 2020 auch Lektionen an der MSE, wo er den Studierenden des Schwerpunktfachs seine italienische Muttersprache n\u00e4herbrachte. F\u00fcr die Vermittlung seiner beiden Sprachen setzte sich Matteo auch \u00fcber den Unterricht hinaus beherzt ein: So sorgte er mit der gleichnamigen Arbeitsgruppe daf\u00fcr, das dreiw\u00f6chige Fremdsprachenpraktikum FSP an der KSR fest im Schulprogramm zu etablieren. Das Eintauchen in die italienische Sprache und Kultur war Matteo wichtig, weshalb er mit interessierten Maturandinnen und Maturanden regelm\u00e4ssig Kulturreisen nach Italien unternahm, nach Venedig mit Raphael Egli und Florenz mit Sergio Nocco. Auch auf strategisch-konzeptioneller Ebene engagierte er sich f\u00fcr seine beiden F\u00e4cher und deren Weiterentwicklung, z.B. als kantonaler Fachvorstand Italienisch, als es galt, die Lehrpl\u00e4ne zu revidieren oder den kantonalen Fachschaftstag zu organisieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Am meisten am Herzen lagen Matteo aber seine Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler und sein Kerngesch\u00e4ft, das Unterrichten. Matteo ist ein \u00fcberaus authentischer Lehrer, er f\u00fchrt seine Klassen mit grosser Pr\u00e4senz, pers\u00f6nlicher Ausstrahlung und nat\u00fcrlicher Autorit\u00e4t. Er versteht es, die Lernenden vom Untergymnasium bis zum gymnasialen Lehrgang f\u00fcr Erwachsene zu erreichen und sie mitzunehmen. Dabei entfacht er nicht nur ihre Begeisterung f\u00fcr seine beiden Sprachen und deren dazugeh\u00f6rigen Kulturen, sondern f\u00f6rdert die ihm anvertrauten Jugendlichen und Erwachsenen auch pers\u00f6nlich, best\u00e4rkt sie in ihrem Selbstvertrauen, ihrer Selbstwirksamkeit und vermittelt ihnen, dass sie ihm wichtig sind. Mindestens so sehr wie als Fachlehrer versteht sich Matteo also als P\u00e4dagoge. So war er w\u00e4hrend fast der ganzen Dauer seiner Anstellung auch Klassenlehrer am Untergymnasium t\u00e4tig und begleitete seine Sch\u00fctzlinge nicht nur im Schullalltag, sondern auch auf Schulreisen und in Klassenlagern. Nicht \u00fcberraschend \u00fcbernahm Matteo von Beginn der Pilotphase an die Rolle eines Coachs im F\u00f6rderprogramm CHANCE KSR und leistete wichtige Pionierarbeit. Zur \u00dcbernahme dieser Aufgabe mag ihn auch sein eigener Werdegang als italienischer Secondo im Aargau motiviert haben. Matteo schrieb in einer Standortbestimmung, dass er die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler der KSR besonders m\u00f6ge, sich in ihnen wiedererkenne und sich gut in ihre Lage versetzen k\u00f6nne. Dies sowie sein Wohlbefinden im Kollegium, die Wertsch\u00e4tzung und menschliche Unterst\u00fctzung durch die Schulleitung h\u00e4tten dazu gef\u00fchrt, dass er trotz des langen Anfahrtsweges so lange an der KSR geblieben sei, obwohl er zum Zeitpunkt seiner Anstellung davon ausging, dass er diese bloss als Sprungbrett f\u00fcr weitere Engagements in Wohnortsn\u00e4he nutzen werde. <\/p>\n\n\n\n<p>Nun hat sich Matteo nach 16 Jahren doch dazu entschlossen, den Sprung zu wagen und an der Alten Kantonsschule Aarau eine neue Stelle anzunehmen. F\u00fcr diese w\u00fcnschen wir ihm viel Befriedigung und Erfolg.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gianna Weber<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach einem Jahr engagierter Arbeit als Geschichtslehrerin an unserer Schule hat sich unsere Kollegin Gianna Weber dazu entschieden, sich beruflich neu zu orientieren und ihre Expertise unter anderem mit Immersionsunterricht am Gymnasium Ausserschwyz einzubringen. W\u00e4hrend ihrer Zeit an der KSR hat Gianna nicht nur ihre umfangreichen Kenntnisse und ihre Leidenschaft f\u00fcr Geschichte mit den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern geteilt, sondern auch in den Studienwochen tatkr\u00e4ftig mitgearbeitet und einzelne Inhalte modernisiert. <\/p>\n\n\n\n<p>Da sie sich nun auf einen neuen beruflichen Weg begibt, m\u00f6chten wir ihr f\u00fcr ihre Arbeit und ihren Einsatz danken. Sie hat die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler gepr\u00e4gt und ihnen mit gezielten historischen Fragestellungen die Geschichte n\u00e4hergebracht. Wir sind zuversichtlich, dass sie auch am Gymnasium Ausserschwyz mit ihrem Wissen und ihrem Engagement einen Unterschied machen wird. F\u00fcr ihre weitere Berufskarriere w\u00fcnschen wir ihr viel Erfolg, Freude und Zufriedenheit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left has-vivid-red-color has-text-color has-medium-font-size\"><strong>Mitarbeitende<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Margot Kreidl<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mit der Els\u00e4sserin Margot Kreidl stellten wir an der KSR \u00fcber die Vermittlung der Austauschstiftung Movetia erstmals eine Sprachassistentin f\u00fcr den Franz\u00f6sischunterricht ein. Sowohl f\u00fcr unsere Schule als auch f\u00fcr Margot handelte es sich um eine neue Erfahrung, denn Margot hatte nach einem Bachelor in Kunstgeschichte erst gerade ihren Master in Museologie abgeschlossen und bisher weder Berufs- noch Unterrichtspraxis. Ihre Anstellung erwies sich aber f\u00fcr beide Seiten als ein Gl\u00fccksfall, so dass wir Margots Vertrag nach dem geplanten ersten Jahr noch um ein weiteres Jahr verl\u00e4ngerten.<\/p>\n\n\n\n<p>Margot gestaltete w\u00e4hrend ca. 16 Lektionen pro Woche spannenden und kreativen M\u00fcndlich-Unterricht in Halbklassen mit vielen kommunikativen Spielen, Videoanalysen, Debatten, Sketches etc. Dabei vermochte sie sich jeder Lehrperson und ihren Themenw\u00fcnschen anzupassen. Sie fungierte auch als Botschafterin der franz\u00f6sischen Kultur und brachte unseren Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern die Frankophonie auf vielf\u00e4ltige Weise n\u00e4her. So erg\u00e4nzte sie z.B. den Literaturunterricht der 5. Klassen durch die Besch\u00e4ftigung mit franz\u00f6sischen Filmen, organisierte selbst\u00e4ndig einen Filmabend und nahm mit mehreren Klassen an Sprachwettbewerben teil.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit ihrer sympathischen, initiativen Art war die Els\u00e4sserin f\u00fcr die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler und die Fachschaft Franz\u00f6sisch eine Bereicherung. Nur ungern lassen wir Margot wieder nach Frankreich ziehen, wo sie in der Stadt Dijon mit ihrem Partner eine Wohnung gefunden hat. Sie wird dort wieder in der Museumsbranche arbeiten und eine Ausbildung als Museumsf\u00fchrerin beginnen. Hierf\u00fcr w\u00fcnschen wir Margot jetzt bereits viel Motivation und Erfolg!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Armin Kunz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Armin Kunz begann im August 2018 an der KSR ein Praktikum, in dessen Rahmen er an die Arbeitswelt herangef\u00fchrt und seine Eignung als Betriebspraktiker abgekl\u00e4rt werden sollte. Damals war Armin ein ruhiger, zur\u00fcckhaltender J\u00fcngling. Dank der herzlichen Aufnahme in unser geselliges Hauswarteteam kn\u00fcpfte er aber rasch Kontakte und integrierte sich sehr gut. Aufgrund seiner erfolgreichen Entwicklung konnte er ein Jahr sp\u00e4ter mit der zweij\u00e4hrigen Attestlehre zum Betriebspraktiker beginnen. Armin gab sowohl im betrieblichen als auch im schulischen Teil seiner Ausbildung vollen Einsatz und schaffte mit der Note 5.0 einen tollen Abschluss. Dieser erm\u00f6glichte es ihm, bei uns an der KSR gleich noch die EFZ-Lehre als Fachmann Betriebsunterhalt anzuh\u00e4ngen. Wir waren alle sehr froh, dass uns Armin noch weitere zwei Jahre erhalten blieb, denn wir hatten ihn ins Herz geschlossen und h\u00e4tten auf seine hervorragende Arbeit nur ungerne verzichtet. Armin war n\u00e4mlich inzwischen vom J\u00fcngling zum verantwortungsvollen, selbst\u00e4ndigen jungen Mann herangereift, dem man die Organisation ganzer Schulanl\u00e4sse oder auch die Schl\u00fcsselverwaltung der gesamten Schule \u00fcbergeben konnte. Bei der Grossreinigung in den Ferien f\u00fchrte er zudem souver\u00e4n ganze Sch\u00fclerinnen- und Sch\u00fclergruppen, womit er unsere Reinigungsfrauen sehr entlastete. Schliesslich erwies sich Armin als geschickter Feuermeister bei Grillanl\u00e4ssen des Hauswarte- und Reinigungsteams. In diesem Rahmen erz\u00e4hlte er von seinem grossen Traum, wie sein Vater noch Lastwagen-Chauffeur zu werden. Dieser Traum geht nun in Erf\u00fcllung: Aufgrund seines erfolgreichen Lehrabschlusses konnte Armin n\u00e4mlich einen Vertrag bei der Firma \u00abTransport Galliker\u00bb unterzeichnen und am 1. September 2023 die Ausbildung zum Chauffeur beginnen. Wir sind alle stolz auf Armin: zum einen auf seinen tollen Lehrabschluss und zum andern auf seine Chauffeur-Ausbildungsstelle, die er sich mit seiner Beharrlichkeit und seinem Rieseneinsatz mehr als verdient hat. Zu beidem gratulieren wir ihm herzlich und w\u00fcnschen ihm f\u00fcr die neue berufliche Herausforderung alles Gute, viel Erfolg und dann stets unfallfreie Fahrten mit seinem 40-T\u00f6nner!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Patrick Raufer<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Luzerner Patrick Raufer hat ab April 2022 seine Lehre als Fachmann Betriebsunterhalt im Hausdienst der KSR fortgesetzt, nachdem er aus betrieblichen Gr\u00fcnden seine urspr\u00fcngliche Stelle im Hotel Hermitage aufgeben musste. Unsere Hausdienstmitarbeitenden waren sehr froh, dass Patrick zu ihnen stiess, denn mit seiner offenen, freundlichen Art passte er sich rasch ins Team ein und seine profunden Vorkenntnisse im Elektrobereich waren insbesondere bei Reparaturarbeiten sehr n\u00fctzlich und ersparten manchen kostspieligen Beizug von Fremdfirmen. Wenn einer der Hauswarte Patrick suchte, stieg er zu den Werkstatt-Katakomben in die Elektrohauptabteilung hinunter, wo sich Patrick einen bescheidenen Arbeitsplatz eingerichtet hatte und f\u00fcr das Team dort geduldig viele anspruchsvolle Elektroarbeiten erledigte!<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend Patrick zu Beginn noch oft unter Gesundheitsproblemen litt, hat sich seine Situation gl\u00fccklicherweise stark verbessert und stabilisiert, so dass er im Sommer 2023 seine Lehre als Fachmann Betriebsunterhalt erfolgreich abschliessen konnte! Wir gratulieren ihm herzlich und w\u00fcnschen ihm f\u00fcr seine weitere Berufslaufbahn alles Gute!<\/p>\n<!-- PMB print buttons is only displayed on a single post\/page URLs-->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Annette StuderRektorin Lehrpersonen Nils Andersen F\u00fcnfundreissig Jahre, sein halbes Leben lang, hat Nils Andersen die Geschicke der KSR als Biologie- und Mathematiklehrer und von 1997 bis 2010 auch als Prorektor mitgepr\u00e4gt. Dass er als D\u00e4ne von Kopenhagen \u00fcber Z\u00fcrich den Weg auf den Rothen fand, war ein Gl\u00fccksfall f\u00fcr unsere Schule: Nils brannte stets f\u00fcr [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":218,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":[],"categories":[11],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ksr-lu.ch\/jahresbericht22-23\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/525"}],"collection":[{"href":"https:\/\/ksr-lu.ch\/jahresbericht22-23\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/ksr-lu.ch\/jahresbericht22-23\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ksr-lu.ch\/jahresbericht22-23\/wp-json\/wp\/v2\/users\/218"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ksr-lu.ch\/jahresbericht22-23\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=525"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/ksr-lu.ch\/jahresbericht22-23\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/525\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1368,"href":"https:\/\/ksr-lu.ch\/jahresbericht22-23\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/525\/revisions\/1368"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ksr-lu.ch\/jahresbericht22-23\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=525"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ksr-lu.ch\/jahresbericht22-23\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=525"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ksr-lu.ch\/jahresbericht22-23\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=525"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}